Die Kinder der toten Stadt

Wir sind die Kinder der toten Stadt,

der Stadt, in der das Heute kein Morgen hat.

Hört ihr mich? Erinnert ihr mich?

Ich bin ein Kind der toten Stadt.

„Die Kinder der toten Stadt“ – Musikdrama gegen das Vergessen.

Lesen ist nicht immer gleich Begreifen, und so besuchte ich 2018 einen Ort, an dem sich so viel Leid abgespielt hatte, dass man es sich kaum vorstellen mag. Nachspüren wollte ich den Geschichten, die ich durch das Lesen des Tagebuchs von Petr Ginz erfahren hatte, den erschütternden Bericht von Michael Gruenbaum und Todd Hasak-Lowy „Wir sind die Adler“ oder von Hannelore Brenner Wonschick „Die Mädchen von Zimmer 28“.

Alleine, es ist mir nicht gelungen.Wie auch das unfassbare Grausame erklärbar machen? Ein Musikprojekt aus Frankfurt/Main und Paderborn versucht es nun.

Musikdrama gegen das Vergessen, unter Beteiligung von u.a. Iris Berben und Michael Schulte. (www.diekinderdertotenstadt.de)

Gegen das Vergessen, so lautet der Untertitel des als Hörspiel und Theaterstück konzipierten Projekts, welches mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen, Musikern wie Michael Schulte unter der Schirmherrschaft von Iris Berben umgesetzt wird.

Erzählt wird die Geschichte der Kinder Terezins/Theresienstadt, die, um eine Delegation des Internationalen Roten Kreuzes zu täuschen, ein Theaterstück aufführen sollen. Die raue Wirklichkeit, Unmenschlichkeit, Tod und ständige Bedrohung sollen übertünscht werden, um der Welt Leben vorzugaukeln.

Der Ausgang der wahren Geschichte ist bekannt. Unter der Leitung ebenfalls deportierter Musiker und anderer Künstler wird das Stück, welches ursprünglich 1938 komponiert wurde, mehrmals im Ghetto aufgeführt. Die Rollen sind mehrmals besetzt. Schließlich fahren fast täglich Züge in den Tod der Konzentrationslager.

Auch in Terezin ist das Ende stehts nah.

Die Mehrheit der beteiligten Kinder und Jugendlichen wird das Ende des Krieges nicht erleben. In Gedenken an sie und all die anderen, die durch die Grausamkeit des Holocausts ums Leben kamen, wird dieses Stück, bassierend auf dem Hörspiel, widerum auf der eigentlichen Tereziner Kinderoper „Brundibar“ aufgeführt.

Making-of zum Musikprojekt – Die Kinder der toten Stadt

In unterschiedlicher Besetzung der Rollen, laufen das 2018 herausgegebene Hörspiel, ebenso eindringlich, wie das Schauspiel des Papageno-Musiktheaters in Frankfurt/Main. Beides geht nahe.

Man spürt die Hoffnung der Kinder, die diese in das Stück gesetzt haben, das Leid, die Traurigkeit, die Ängste in jeder einzelnen Stimme und doch auch den Mut, den Wille zu überleben. Die Uraufführung am 5. April 2019 zeigte das darstellerische und musikalische Können der Kinder und Jugendlichen auf ganzer Linie. Mit wenig Requisiten, vor einfacher Kulisse, mehr brauchte es gar nicht, um die Zuschauer zu berühren.

Und so laufern derzeit noch Zusatzvorstellungen in Frankfurt/Main, die es sich zu besuchen lohnt. Auch in anderen Städten hat man bereits gastiert. Es bleibt zu hoffen, dass klappt, was geplant ist, den Theatermitschnitt per DVD in diesem Jahr für die breite Masse zu veröffentlichen. Nach den Aufführungen selbst, kann man ihn bereits erwerben. Das Hörspiel gibt es schon, digital oder als Album mit zwei CDs. Klares Spiel, klare Stimmen.

Die Kinder der toten Stadt – Musikdrama gegen das Vergessen (Hörspiel auf 2 CDs)
Iris Berben, Peter Heppner, Jade Schulz, Michael Schulte, Esther Bejarano (u.a)
Leitung: Dr. Sarah Kass, Lars Hesse, Thomas Auerswald
Erzähler: Willi Hagemeier
Länge: 2h25min
LAVAJAM 2018

Wie die der der Kinder, die einst gezwungen wurden, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

Euer findo.

Die Rezension beruht auf dem Hörspiel „Die Kinder der toten Stadt – Musikdrama gegen das Vergessen“, erzählt von Willi Hagemeier und dem Theatermitschnitt der Uraufführung, sowie Materialien, die von den Machern des Musikprojekts und der Leitung des Papageno-Theaters Lars Bürger freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Der Beitrag sei daher ausdrücklich als Werbung gekennzeichnet.

Alle Rechte liegen bei den Machern von „Die Kinder der toten Stadt“ und dem Papageno-Musiktheater Frankfurt/Main, sowie Fotos und Verlinkungen, Einbettungen von Inhalten.

Marcus & Martinus Gunnarsen: Unsere Geschichte

Inhalt:

Hei, wir sind Marcus und Martinus Gunnarsen. Wir kommen aus Trofors, Norwegen, und haben eine Mama, einen Papa und zwei Schwestern. Wir gehen zur Schule, spielen Fußball, hören gern Musik, hängen mit Freunden ab und müssen iin der Woche um zehn im Bett sein. Wir sind zwei ganz gewöhnliche Jungs. Aber es gibt bei uns auch einige Dinge, die nicht ganz normal sind. Hier ist unsere bisherige Geschichte. (Klappentext)

Rezension:

In der Jugendecke finden sich in den Buchhandlungen immer öfter Bücher von Youtubern und Möchtegern-Stars, denen ihre Zielgruppe nacheifert und jede Bewegung auf den verschiedenen Social Media Kanälen verfolgt. Gemeinsam steht und fällt man, feiert Erfolge und baut eine Karriere auf, die manchmal aus nur wenig mehr als gutem Aussehen und einem richtigen Riecher für den Erfolg besteht, worin der auch immer liegen mag. Etwas anders gelagert ist die Geschichte dieses Buches.

Natürlich ist klar, dass hier die Hilfe eines Ghostwriters in Anspruch genommen wurde, deren Name man auch mit ein wenig Suche herausbekommt, doch erzählt wird hier die Geschichte zweier Teenager, die als Zwillingsbrüder einmal bei der skandinavischen Variante des Junior Eurovision Song Contests teilnahmen, den Mega Grand Prix jr., und diesen gewannen.

Dank Unterstützung der Eltern, einer gewaltigen Portion Glück und den Kontakten zu den richtigen Leuten stürmten sie bald darauf die norwegischen Charts, erreichten Gold und Platin, füllten mehrmals das Oslo Spektrum (ausverkauft) und eroberten nicht nur ihre Heimat, sondern bald darauf den rest Skandinaviens. Derzeit werden Länder, wie Deutschland und Frankreich, ins Auge gefasst. Zu dieser Strategie passt wunderbar das Buch.

Wir begleiten die Jungs hier auf ihren Weg zur Musik und durch die Stationen ihres bisherigen Weges. Der ist reich bebildert, gefühlt relativ wenig Text, aber das macht nichts. Die Fans freut es sicher. Aus Sicht der Zwillinge, die einfach nur ihren traum verfolgen, dabei unbändiges Glück haben, diesen auch verwirklichen zu können, staunen sie über Meilensteine, reflektieren jedoch auch, wie sehr sich ihr Leben inzwischen von dem ihrer Altersgenossen unterscheidet und wem sie das alles zu verdanken haben. Vor- und Nachteile, nicht vergessen.

Und mehr kann man oder braucht man auch nicht darüber zu sagen. Für Fans ist es ein Nice-to-have neben der Musik und den Konzertauftritten, von denen es inzwischen auch welche in Deutschland gab. Man macht’s einfach den Beispielen aus Amerika nach, ich werde hier Justin Bieber nicht erwähnen (ups), in manchen Teilen sogar noch besser. Bisher hat das funktioniert und so funktioniert auch dieses Buch. Wer nicht Fan ist, wird dieses ohnehin nicht lesen.

Verlinkungen:

Gewinnersong 2012 MGPjr „To draper vann“ (Zwei Wassertropfen)

Hei„, Song des allerersten Albums.

Girls„, erster englischsprachiger Song.

Auftritt bei der Nobelpreisverleihung, 2016

Autoren:

Mit Ghostwriter-Hilfe Marcus und Martinus Gunnarsen, die 2002 geboren wurden und zu den Youngstars der skandinavischen Musikszene gehören. Nach der Teilnahme am Mega Grand Prix Junior, den sie 2012 gewannen, schafften sie den Sprung zu Teenie-Stars, stürmten mehrfach die norwegischen, schwedischen und dänischen Charts. Ihre Platten räumten Gold und Silberstatus ab, bekamen Platin.

Sie wurden mit den Spellemann-Preis nominiert, den wichtigsten Preis der norwegischen Musikszene. Inzwischen gehören sie zu den etablierten Künstlern Norwegens, durften bei einer Verleihung des Friedensnobelpreises auftreten und planen als nächstes, in Europa Fuß zu fassen. In Norwegen erschien neben den Buch bereits ein Kinofilm, eine Miniserie. Regelmäßig sind sie zudem Gäste in skandinavischen fernsehshows und auch als Synchronsprecher waren sie bereits unterwegs.

Unsere Geschichte

Marcus & Martinus Gunnarsen

Seiten: 208

ISBN: 978-3-86265-750-6

Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Kurzblick: VDSIS – Von der Straße ins Studio

Natürlich ist das ein Buchblog und das wird auch im nun gerade angebrochenen neuen Jahr so bleiben, doch hin und wieder sind Ausblicke über den kulturellen Tellerrand erlaubt und genau dafür gibt es die Kategorie -Kurzblick-.

Hier gehört alles hinein, was nicht mit Büchern, Buchmessen, Lesungen oder gar Reisen zu tun hat. Selbst die haben hier eine, wenn auch sehr vernachlässigte, eigene Rubrik. Unser heutiger Ausflug führt uns in die Musik.

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VDSIS – Von der Straße ins Studio

Es ist so ein Zufallsfund, den ich hier präsentiere. Kennt wahrscheinlich jeder. Man sucht etwas, googlet nach einem bestimmten Thema, liest sich rein und klickt dann hier und dort, landet sichließlich ganz woanders.

Ich zumeist auf Youtube, wo mir dann das eine oder andere Video heraufgespült wird, welches Youtube meint, ich mir unbedingt anschauen muss. Und da ich gerade Zeit hatte, habe ich das tatsächlich getan und diese tolle Entdeckung gemacht.

Das Kürzel VDSIS ist eher unscheinbar, doch präsentiert sich dahinter ein hochspannendes Projekt. Alleine, weil es das gibt, lohnt sich schon die Vorstellung und je mehr man darüber erfährt, um so interessanter wird es.

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Ausgeschrieben bedeutet VDSIS nichts anders als „Von der Straße ins Studio“ und bezeichnet ein Rapp-Projekt für Kinder und Jugendliche, welches 2010 ins Leben gerufen wurde.

Im Rahmen des Vereins SMOG e.V: (wieder so ein Kürzel), Schule machen ohne Gewalt e.V., arbeiten hier Jugendliche in Workshops zusammen, drehen gemeinsam Musik-Videos, nehmen an Auftritten und Studio-Aufnahmen teil. Mitunter mit selbst geschriebenen Texten, unterstützt von deutschen Rappern, Produktionsfirmen und professionellen Agenturen.

Die Texte greifen Themen auf, die Kinder und Jugendliche bewegen und gesellschaftlich mitunter kontrovers diskutiert werden (sollten).

So sollen die Kinder, dass ist das erklärte Ziel, alternative Wege aufgezeigt bekommen, Emotionen zu verarbeiten, sich mitzuteilen und zu präsentieren lernen.

Das Gemeinschaftserlebnis steht dabei im Vordergrund und hat bisher nicht nur zahlreiche Videoclips auf den hauseigenen Youtube-Kanal hervorgebracht, sondern auch mehrere Preise, sowie die notwenidge mediale Aufmerksamkeit, von der solche Projekte leben.

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Ein Rappmusical ist inzwischen ebenso entstanden, wie auch ein Film, der demnächst präsentiert werden soll.

Wenn es so weit ist, wird im Blog natürlich wieder darauf aufmerksam gemacht werden. Versprochen.

Die klangliche und musikalische Qualiät ist, soweit ich das beurteilen kann, sehr hoch, jedoch nicht das Hauptmerkmal, auf das wert gelegt wird.

Das Projekt zeigt jedoch, inzwischen in Deutschland, Schweiz und auch Österreich, was die gemeinsame Arbeit an einem Interesse bewirken kann und kann viel mehr als nur Musik anbieten.

So z.B. Workshops zu verschiedenen Themen, wie etwa das Entwickeln eines Videos von der ersten Idee bis zur Nachbereitung des Endproduktes. Motivationstraining und Selbstreflexion inklusive.

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Ein Projekt ist VDSIS, welches mit seiner Arbeit auch die Integrationsdebatte beeinflusst hat und noch vieles mehr. Auf Homepage und Youtube-Kanal, die ich euch beide hier verlinke, findet ihr noch mehr Informationen und vielleicht stößt es ja bei dem einen oder anderen musikbegabten Kind auf Interesse?

VDSIS beeinflusste mit seinen Beiträgen auch die laufende Integrationsdebatte.

Einfach mal im Bekanntenkreis umschauen. Vielleicht gibt es ja einen kleinen Musiker oder Schauspieler, der sich ausprobieren mag? Bewerbungen und Interessenten werden jedenfalls gerne gesehen.

Mitmachen bei VDSIS:
http://www.vonderstrasseinsstudio.com/talentforderung/

Das Projekt selbst: Von der Straße ins Studio

Euer findo.

Der Beitrag wird unterstützt von VDSIS. Bildentnahmen sind abgesprochen und Eigentum von VDSIS.

Dennis Freischlad: Diesseits der Tage

freischlad-diesseits-der-tage-300dpiAutor: Dennis Freischlad
Titel: Diesseits der Tage
Seiten: 319
ISBN: 978-3-77018287-9
Verlag: Dumont / Mairdumont

Inhalt:
„Das Glück Kubas bleibt eine simple rechnung: Dreißig Leute gehen vorbei, siebenundzwanzig davon lachen und grüßen.“ Dennis Freischlad taucht in das wahre Leben auf der Karibikinsel ein. Einen Sommer lang fängt er Stimmungen und Momente ein, lässt sich treiben in der Hauptstadt Santiago de Cuba, tanzt und boxt, was die Beine und Fäuste hergeben.

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Alexandra Endres: Wer singt, erzählt – Wer tanzt, überlebt

Wer singt, erzählt - wer tanzt, überlebt Book Cover
Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt Alexandra Endres mairdumont Erschienen am: 10.07.2017 Seiten: 281 ISBN: 978-3-7701-8284-8

Inhalt:

Von der Karibikküste über die Anden bis an den Pazifik – Alexandra Endres taucht ein in den Alltag und die Rhythmen Kolumbiens. Sie lauscht den Cantaoras von Cali und den Rappern von Medellin. Sie folgt den Spuren von Gabriel Garcia Marquez in Cartagena und begegnet den heiligen Männern der Arhuaco, die im Gebirge von Santa Marta das Gleichgewicht der Welt bewahren. Ein Reiseabenteuer für jeden, der Kolumbien in seiner ganzen Vielfalr verstehen möchte. (Klappentext)

Rezension:

International bestimmt der Drogenhandel oder der Raubbau an Gold und Kohle, der schlimmste Umweltzerstörungen hinterlässt, die Schlagzeilen, positive Meldungen berichten vorsichtig von den schwierigen Bemühen um Frieden in einem zerrüttelten Land.

Und doch ist die Bevölkerung sehr gastfreundlich und zugänglich, das positive Denken steht im Vordergrund und alle werden aufrecht gehalten durch die Klänge südamerikanischer Musik. Die Rede ist von Kolumbien, ein Land voller Gegensätze. Hier ist das Gefälle zwischen Arm und Reich, abgesehen vielleicht von Mexiko, besonders groß, doch wird hier nicht weniger als das Gleichgewicht der Welt bewahrt.

Alexandra Endres begibt sich auf Spurensuche, dieses Mal, nach allen kritischen Berichten, die sie über Politik, Wirtschaft und den Zustand des Landes geschrieben hat, die schönen Seiten Kolumbiens zu entdecken. Herausgekommen ist ein Länder-Portrait, welches umdenken lässt. Abseits der typischen Klischees beschreibt Alexandra Endres zielgerichtet ihre Eindrücke, die sehr facettenreich ein völlig anderes Bild ergeben, als das, welches man von Kolumbien in den Medien kennt.

Die Rede ist von Hoffnungsträgern und Menschenrechtlern, Planern und den Ureinwohnern dieses Landes, die Rede ist von Vergebung und Frieden, aber auch dem Überwinden von Grenzen in den Köpfen der Menschen.

Die Autorin zeigt, wie die Bevölkerung die zarten Bande des Friedens knüpft, Angst jedoch hat, vor erneuten Terror und Zerstörung, jedoch auch, wie die Menschen versuchen, das es gelingt. Ein friedliches und zukunftsorientiertes Land für alle Einwohner Kolumbiens.

Feinfühlig beschreibt sie das Leben der Menschen, die sie trofft, was sie bewegt und antreibt, welche Hoffnungen und Wünsche, aber auch Ängste, sie haben. Wir reisen in die (teiilweise schwer) zugänglichen Regionen des Landes, erleben Gesang und Tanz, pure Lebensfreude und Männer und Frauen, die sich und andere noch lange nicht aufgegeben haben.

Ein Land auf schwierigen Pfaden. Aber, im Aufbruch. Der Leser begleitet die Autorin. Fast ist es, als stünde man neben ihr im überfüllten Überlandbus oder schwitze in der tropischen Hitze den letzten Tropfen Wasser aus seinem Körper, nur um das Kolumbien von heute zu erfahren und zu begreifen.

Diese Strapazen lohnen sich. Das lateinamerikanische Land ist so vielfältig wie überraschend. Gut recherchiert, mit interessanten weiterführenden Tipps und einem helfenden Glossar kolumbianischer Begrifflichkeiten, findet der Leser sich schnell ein, in einem Land, welches beschlossen hat, in Frieden zu leben. Der Leser wird danach ein völlig anderes Bild haben. Das, eines wahrhaft faszinierenden und interessanten Landes, welches sich lohnt, zu entdecken. Es unbeobachtet zu lassen, wäre fatal, denn Kolumbiens Zukunft, sie hat gerade begonnen.

Autorin:

Nachd er Schule studierte Alexandra Endres in Köln Volkswirtschaft in Kombination mit Realpolitik, bevor sie Redakteurin bei der FAZ wurde und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Wirtschaftsgeographischen Institutes der Uni Köln.

Seit 2006 arbeitet sie für ZEIT Online und unternimmt immer wieder Reisen nach Südamerika. 2014 arbeitete sie als Gastredaktuerin für eine kololumbianische Zeitung.

Die südamerikanischen Länder (die sie immer wieder bereist), ihre Rohstoffe und Ressourcen, sowie Entwicklung und Menschenrechte gehören zu ihren Hauptthemen. 2016 bereiste sie Kolumbien erneut. Ihre erlebnisse veröffentlichte sie auf ihren Blog und ausführlich in Buchform.

Marie Fredriksson: Listen to my heart – Meine Liebe zum Leben

45025416zAutorinnen: Marie Fredriksson/Helena von Zweigbergk
Titel: Listen to my heart – Meine Liebe zum Leben
Seiten: 239
ISBN: 978-3-8419-0488-1
Verlag: Edel
Übersetzerin: Ulrike Brauns

Inhalt:
Mit Roxette hat Marie Fredriksson die Bühnen der ganzen Welt erobert, ein wahres Märchen, das ihr nach einer entbehrungsreichen Kindheit zuteil wurde. Doch dann stellt ein tödlicher Gehirntumor allen Erfolg in den Schatten und reduziert das Leben wieder auf das Wesentliche.

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