Uderzo, Abert/Goscinny, Rene: Asterix – Die Gesamtausgabe 9

Asterix - Die Gesamtausgabe 9 Book Cover
Asterix – Die Gesamtausgabe 9 Albert Uderzo/Rene Goscinny Comic Egmont Ehapa Erschienen am: 01.11.2001 Hardcover Seiten: 168 ISBN: 978-3-7704-3711-5

Inhalt:
In „Der große Graben“ verschlägt es Asterix und Obelix in ein befreundetes gallisches Dorf, welches aufgrund eines schwelenden Streits in zwei Hälften geteilt ist. Die verfeindeten Dorfbewohner müssen sich zusammenraufen, als die römische Armee sie ins Auge fasst. Unterdessen bahnt sich auch eine Liebesgeschichte zwischen Tochter und Sohn der zerstrittenen Häuptlinge an.

„Die Odyssee“ beginnt, als Asterix und Obelix für Miraculix eine wichtige Zutat für den Zaubertrank beschaffen müssen. Dem Druiden ist das wertvolle Steinöl ausgegangen und dieses ist nur im Gelobten Land zu finden. Die Römer bekommen davon Wind, und versuchen dies mit aller Kraft und einem Spion zu verhindern.

Asterix staunt nicht schlecht, als er eines Morgens ein Baby vorfindet. Abgelegt vor seiner Tür, werden der gallische Krieger und sein Freund Obelix zu Ersatzvätern, was natürlich allerlei Dorftratsch zur Folge hat. Auch römische Legionäre haben Interesse an den Säugling, der inzwischen das Dorf und seine Bewohner in Atem hält.

Einordnung:
Die Gesamtausgabe Nr. 9 enthält die Geschichten „Der große Graben“, „Die Odyssee“ und „Der Sohn des Asterix“. Insgesant gibt es 14 Gesamtausgaben mit jeweils 3 Geschichten.

Rezension:
Goscinny und Uderzo waren die seit jeher unbestrittenen Säulen des Erfolgs der Comicbände um das unbeugsame gallische Dorf, dessen Krieger um Asterix und Obelix den Römern ein ums andere Mal ein Schnippchen schlugen. Um so einschneidender war der Tod des textgebenden Goscinnys 1977, der eine scheinbar unüberbrückbare Lücke hinterließ.

Um so erstaunlicher ist es jedoch, was folgte. Die Fortsetzung der französischen Erfolgsgeschichte durch den Verbliebenen der beiden kreativen Köpfe. Der Zeichner Uderzo war ja immer noch am Leben und hatte noch genug Ideen.
So erblickte 1979/1980 ein neues Abenteuer um Asterix und Obelix das Licht der Welt, welches zum Verkaufsschlager an den Kiosken avancieren sollte.
„Asterix und der große Graben“ zeigt mit einer ebenso großen Liebe zum Detail, wie die vorangegangenen Abenteuer, die Liebe des Zeichners zu seinen Figutren, der fortan auch als Texter wirken sollte.

Verstanden als Anspielung an einen Neuanfang, Einschnitt oder, je nach Nationalität, z.B. an den Konflikt zwischen Flamen und Wallonen in Belgien erinnernd, war dieser Comic jedoch eine Anspielung an die deutsche teilung, was beim Nachbarland Frankreichs laut Uderzo jedoch niemand bemerkte.
Zehn Jahre vor der Wiedervereinigung glückt am Ende dieselbe zumindest in Gallien. Auch die weiteren zwei Comics zeigen Anspielungen auf reale Ereignisse und Figuren, so taucht auch Goscinny selbst noch einmal auf, als Figur in „Die Odyssee“, eine Reise Asterix‘ zwischen Orient und Okzident.

Auch hier wieder ein feiner Federstrich, der zur gewohnten Tiefe der Comicserie führt, nicht zuletzt durch weiter zu findende geniale Wortspiele, die die Geschichten rund um die Gallier ausmachen. In dieser Gesamtausgabe, die wieder ummantelt ist mit einem blauen Ledereinband und mit zusätzlichen Informationen zur Entstehungsgeschichte ergänzt, lohnt sich auch Nr. 9 für das heimische Bücherregal.

Die drei Geschichten zeigen, dass ein Abenteuer weitergehen kann, selbst wenn eine tragende Säule (hier, Goscinny) wegbricht. Uderzo konnte, da jahrelang mit ihm zusammen gearbeitet, den schmerzlichen Verlust verarbeiten und kompensieren. Das Schlussbild von „Der Sohn des Asterix“ zeigt jedoch das Ende der klassischen Asterix-Comics an. Alles, was danach kam, ist Zusatz. Um so lesenswerter ist dieser Band. 

Autoren:
Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und war ein französischer Comicautor. Er schuf zusammen mit dem Zeichner Alber Uderzo u.a. die Comics der unbeugsamen Gallier Asterix und Obelix (ab 1959), für die er internationale Bekanntheit erlangte. Ab 1955 textete er außerdem die von Morris gezeichneten Comics „Lucky Luke“. Als Autor wurde er für seine von Sempe illustrierten Geschichten über den „Kleinen Nick“ bekannt.

Albert Uderzo wurde 1927 in Fismes bei Reims in Frankreich geboren und ist Zeichner und Mit-Autor der bekannten Comic-Serie „Asterix“. Er wuchs als Sohn italienischer Einwanderer auf, die 1934 die französische Staatsbürgerschaft erhielten. Inspiriert von Wat Disney eignete er sich teils autodidaktisch das Handwerkzeug des Comic-Zeichnens an. Er hat eine Rot-Grün-Sehschwäche und arbeitet teilweise mit nummerierten Farbtönen. Die Comic-Serie „Asterix erschien zunächst in der zeitschrift „Pilote“, später dann in einem eigenen Verlag. Seit de, Tod Goscinnys 1977 produzierte Uderzo die Asterix-Abenteuer alleine, unter Zuhilfenahme eines Teams von Zeichnern seines eigenen Unternehmens.

Dietmar Rothermund: Geschichte Indiens

getimageAutor: Dietmar Rothermund
Titel: Geschichte Indiens – Vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Seiten: 128
ISBN: 978-3-406-71878-6
Verlag: C.H. Beck

Inhalt:
Indiens Vielfalt an Sprachen und Kulturen ist einzigartig, und doch konnte das riesige Land immer wieder politisch geeint werden. Dietmar Rothermund erzählt seine Geschichte vom Zerfall des antiken Guptareichs über die glanzvolle Zeit der Großmoguln bis zur Gegenwart.

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T.C. Boyle: Die Terranauten

100Autor: T.C. Boyle
Titel: Die Terranauten
Seiten: 606
ISBN: 978-3-446-25386-5
Verlag: Hanser

Inhalt:
Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehsender filmen, als wäre es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist.

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Holly Black/Cassandra Clare: magisterium 4 – Die silberne Maske

b74c84e38d8efcbdAutorinnen: Holly Black/Cassandra Clare
Titel: Magisterium 4 – Die silberne Maske
Seiten: 253
ISBN: 978-3-8466-0059-7
Verlag: One

Inhalt:
Callum kann es immer noch nicht fassen: Sein Freund Aaron ist tot! Für Trauer bleibt allerdings nicht viel Zeit. Denn die Anhänger des Feindes des Todes entführen ihn und fordern Unglaubliches: Er soll seinen Freund von den Toten zurückholen. Doch welchen Preis muss Call zahlen, wenn er einen Pakt mit dem Bösen schließt? (Klappentext)

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Dogan Akhanli: Verhaftung in Granada

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Verhaftung in Granada Autor: Dogan Akhanli Rezensionsexemplar/Bericht Kiepenheuer & Witsch Erschienen am: 15.02.2018 Taschenbuch Seiten: 222 ISBN: 978-3-462-05183-4

Inhalt:
19. August 2017: Spanische Polizisten verhaften Dogan Akhanli, einen deutschen Staatsbürger, in Granada. Die Türkei hatte ihn über Interpol zur Festnahme ausgeschrieben. Die Tür seiner Zelle schließt sich hinter ihm – wieder einmal:

Wie in einer Zeitkrümmung durchlebt er erneut die Monate und Jahre, die er in der Türkei als politischer Häftling verbracht hat – 1975, 1985-1987 und ab August 2010. „Verhaftung in Granada“ ist, bei aller Grausamkeit und allem Unrecht, von denen die Rede ist, eine abenteuerliche, poetische und oft auch humorvolle Reise durch die letzten 40 Jahre, die uns hilft zu verstehen, warum in der Türkei noch immer und wieder Willkür und Gewalt herrschen. (Klappentext)

Rezension:
Eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, oder was von diesem Status noch übrig ist, trudelt seit der Staatsgründung immer wieder von krise zu Krise.

Eine explosive Mischung aus Machtgier, Neid, Missgunst, falschen Geschichtsbewusstsein und Willkürordnen die Machtverhältnisse in unregelmäßigen Abständen immer wieder neu, was folgt ist ein Unterdrückungsregime im Schafspelzmantel.

Je nachdem, wer an der Macht ist, mit weniger oder eben mehr negativen Auswirkungen. Dogan Akhanli hat sie mehrmals, die harte Hand der diktokratischen Herrscher zu spüren bekommen. Gefängnisaufenthalte, die ihn immer wieder an sich und an die türkische Gesellschaft zweifeln lassen und ihn versuchen zu brechen.

Doch, Akhanli bleibt selbstbewusst und unbequem.

Wer ist dieser Mensch, der inzwischen Deutschland als seine Heimat betrachtet und dessen Name 2017 Schlagzeilen in den Zeitungen und Medienberichten machte?

Weshalb wurde Akhanli wochenlang in Spanien von der spanischen Polizei auf Ersuch des türkischen Präsidenten Erdogan festgehalten und was sagt das über einen Staat aus, der sich international demokratischer Mittel bedient, um Rache und Willkür walten zu lassen?

Wo stand die Türkei in den 70er, in den 80er Jahren, wohin treiben die jetzigen Machteliten dieses Land und wie sieht die Zukunft aus? Fragen, die gestellt werden müssen. Und Akhanli denkt laut darüber nach.

Es ist das Selbstprotrait eines Menschen, der die Ereignisse aus seiner Sicht schildert, die Deutschland beschäftigten und immer noch Probleme bereiten, wenn es um Staatsbürger geht, die als Journalisten unterwegs sind, praktisch von ihrer Arbeit abgehalten werden oder einfach so im Machtbereich der Türkei festgehalten und zum Spielball der Politik werden.

Akhanli schildert, sehr ernst und eindringlich, wie die Mächtigen in der Türkei zu unterschiedlichen Zeiten ihre Bevölkerung unterdrückten und bei unbequemen Fragen selbst unbequem werden. Zu Lasten der Bürger, die nichts anderes kennen, als einen Wechsel von demokratisch scheinenden aber im Grunde willkürlichen Systemen.

Mit Ernst und einer kleinen Prise Humor, anders wären die Qualen wohl kaum zu ertragen gewesen, schildert Akhanli Ursachen und Wirkungen, zieht Linien zur Entstehungsgeschichte und dem dunkelsten Kapitel der türkischen Geschichte, welches erst vor wenigen Jahren z.B. im Deutschen Bundestag geächtet wurde.

Der Autor schildert detailliert die subtilen Ungewissheiten eines menschenverachtenden Systems, welches nicht nur Gehirnwäsche betreibt, sondern auch Gewalt anwendet, ob psychischer oder physischer Natur, wenn niemand genau hinsieht.

Die Niederschrift Akhanli ist eine Ansage, dass es sich lohnt unbequem zu bleiben, dass es aber auch weiterhin hunderte Menschen gibt, Türken oder Ausländer, die unter Erdogans Häschern leiden. Auf dass sie nicht vergessen werden.

Dogan Akhanli hatte das Glück, die richtigen Kontakte und auf die richtigen Menschen zu treffen, bei allen seinen Gefängnisaufenthalten in der Türkei, doch müssen wir uns sein und die anderen Schicksale ständig in Erinnerung rufen, zumal wenn sie keine große Lobby haben.

Nur so besteht vielleicht irgendwann einmal die Chance, dass die türkische Bevölkerung ihren Weg unbesorgter gehen kann. Das Buch des Autoren ist vielleicht ein erster Schritt dazu.

Autor:
Dogan Akhanli wurde 1957 in der Türkei geboren und ist ein türkischstämmiger Schriftsteller. Nachdem er zuerst in seinem Heimatort die Schule besuchte, zog er später nach Istanbul zu einem älteren Bruder, um seine Schulbildung fortzusetzen.

Nach der Schule studierte er geschichte und Pädagogik, wurde 1975 wegen Kaufs einer linksgerichteten Zeitschrift verhaftet und begann sich politisch zu engagieren. Nach den Militärputsch 1980 ging er in den Untergrund, wurde Mitte der 1980er Jahre erneut verhaftet. 1991 floh er nach Deutschland ins politische Asyl.

Seit dem lebt er in Köln. 1998 wurde er von der Türkei ausgebürgert. Er ist Mitglied der Internationalen Schriftstellervereinigung PEN und engagiert sich in sozialen Projekten.

Uderzo, Albert/Goscinny, Rene: Asterix – Die Gesamtausgabe 5

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Asterix – Die Gesamtausgabe 5 Rene Goscinny/Albert Uderzo Comic Egmont Ehapa Erschienen am: 05.03.2015 Hardcover Seiten: 176 ISBN: 978-3-7704-3784-9

Inhalt:
Moralestix, ein gallischer Stammeshäuptling bittet Majestix einen Kessel voller Münzen im Dorf vor den Steuereintreibern Cäsars zu verstecken. Kurz darauf wird der Kessel samt Inhalt gestohlen und Asterix aus den Dorf verbannt. Fortan versuchen Asterix und Obelix den Kessel wieder mit Geld zu befühlen, doch das ist leichter gedacht als getan.

Der Sohn eines spanischen Häuptlings wird von den Römern als geisel genommen und nach Gallien entführt, die dies mitbekommen und den Jungen befreien. Fortan besteht die Mission darin, den kleinen stolzen und launischen Jungen zurück zu seinem Dorf zu bringen, was sich als nicht ganz einfach herausstellt.

Die Stärke der unbeugsamen Gallier liegt in ihrer Einigkeit, folglich versuchen die Römer nun Zwietracht unter den Dorfbewohnern zu sähen, was auch gelingt. Fortan ist die Dorfgemeinschaft gespalten und in großer Gefahr. Die Römer sehen den günstigen Moment, um anzugreifen.

Einordnung:
Die Gesamtausgabe Nr. 5 enthält die Geschichten „Asterix und der Kupferkessel“, „Asterix in Spanien“ und „Streit um Asterix“. Insgesant gibt es 14 Gesamtausgaben mit jeweils 3 Geschichten.

Rezension:
Wie hier schon mehrfach geschehen, wird auch dieses Mal eine Gesamtausgabe der Asterix-Comics, des Egmont Ehapa Verlages besprochen. Und zwar nicht, weil sich nur die Einzelbände der Geschichten von Uderzo und Goscinny nicht lohnen würden, sondern weil die in blauen Leder gebundenen Ausgaben eine besondere Würdigung des Zeichner- und Autorenduos sind.

Dieses Mal ist der fünfte Band an der Reihe, es ist aber nicht wirklich wichtig, wann man welche Geschichte der gallischen Krieger sich zu Gemüte führt. Man kommt auch so in die Handlung und in die Figurenkonstellation hinein, zumal das Grundschema immer gleich bleibt.

Asterix und sein Freund, der Hinkelsteinlieferant Obelix, werden ein um das andere Mal in ein Abenteuer verwickelt, was sie quer durch die damals bekannte und, manchmal sogar, noch unbekannte Welt treibt, schlagen Römer, Wildschweine und Piraten in die Flucht. Und am Ende gewinnt wieder einmal David gegen Goliath.

In der Reihenfolge gelesen, offenbaren sich jedoch bei genaueren Hinsehen Details, die im weiteren Verlauf eine Rolle spielen. In einem Band wird z.B. Idefix eingeführt, in „Asterix in Spanien“, bekommt erstmals Automatix Contra. In Form eines Fischhändlers. Spitzfindigkeiten, auf die noch einmal näher eingegangen wird, wenn man diese besonderen Ausgaben besitzt.

Auch hier wird wieder en detail erklärt, welche Anspielungen die Erfinder unserer gallischen Superhelden eingebaut und somit einen vergnüglichen Geschichtsunterricht gleichsam zur Gesellschaftsparodie wohlgemerkt, die Zeit der Entstehung der Comics) gemacht haben. Wieder einmal in hohem Maße gelungen, wenn etwa der Wohnwagentourismus eine Erfindung der antiken Reisenden ist oder das Sprichwort „die Luft anhalten, bis man platzt“ eine besondere Bedeutung erfährt.

Zeitreisende mögen also auch hier, in den Geschichten selbst, und auf Seiten mit unzähligen Zusatzinformation zur Entstehungsgeschichte der enthaltenen Comics, Gefallen an den unbeugsamen Galliern finden, die Dank Zaubertrank, Glück und Ideenreichtum auch hier wieder dafür sorgen werden, dass einem nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Unbedingte Empfehlung.

Autoren:
Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und war ein französischer Comicautor. Er schuf zusammen mit dem Zeichner Alber Uderzo u.a. die Comics der unbeugsamen Gallier Asterix und Obelix (ab 1959), für die er internationale Bekanntheit erlangte. Ab 1955 textete er außerdem die von Morris gezeichneten Comics „Lucky Luke“. Als Autor wurde er für seine von Sempe illustrierten Geschichten über den „Kleinen Nick“ bekannt.

Albert Uderzo wurde 1927 in Fismes bei Reims in Frankreich geboren und ist Zeichner und Mit-Autor der bekannten Comic-Serie „Asterix“. Er wuchs als Sohn italienischer Einwanderer auf, die 1934 die französische Staatsbürgerschaft erhielten. Inspiriert von Wat Disney eignete er sich teils autodidaktisch das Handwerkzeug des Comic-Zeichnens an. Er hat eine Rot-Grün-Sehschwäche und arbeitet teilweise mit nummerierten Farbtönen. Die Comic-Serie „Asterix erschien zunächst in der Zeitschrift „Pilote“, später dann in einem eigenen Verlag. Seit dem Tod Goscinnys1977 produzierte Uderzo die Asterix-Abenteuer alleine, unter Zuhilfenahme eines Teams von Zeichnern seines eigenen Unternehmens.

Uderzo, Albert/Goscinny, Rene: Asterix – Die Gesamtausgabe 4

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Asterix – Die Gesamtausgabe 4 Rene Goscinny/Albert Uderzo Comic Egmont Ehapa Erschienen am: 06.02.2014 Hardcover Seiten: 176 ISBN: 978-3-7704-3724-5

Inhalt:
Falbala, die als junges Mädchen das unbeugsame Dorf verließ, um in Condate zu studieren, kommt in ihre Heimat zurück, wo sich Obelix promt in sie verliebt. Doch, Falbala ist schon verlobt, doch Tragicomix wurde von den Römern aufgegriffen und zwangsverpflichtet, nach Afrika verschickt, wo er mit anderen „Freiwilligen“ in Cäsars Armee Aufständische bekämpfen soll. Asterix und Obelix beschließen Legionär zu werden, um Falbalas Freund zu retten.

Majestetix, Häuptling und großer Chef, hat’s mit den Magen und wird zur Kur ins Avernerland geschickt. Natürlich begleitet von seiner Eskorte, die aus Asterix und Obelix besteht und nicht, ohne auf die Römer zu treffen, die einen bestimmten Schild suchen, der ihren Sieg über Fast-ganz-Gallien symbolisiert, jedoch im Laufe der Jahre verloren gegangen scheint. Asterix und Obelix machen auch hier den Römern wieder das Leben schwer.

Und schließlich treten die zwei Freunde die Reise nach Olympia an, um an den sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen, die die bekannte Welt bewegen. Zum Leidwesen der Römer, die unbedingt siegen müssen, und sonst Cäsars Zorn erregen würden. Das gilt es zu vermeiden, doch es ist gar nicht so einfach, gelassen zu bleiben, wenn die Gallier mit ihren Zaubertrank die Selbstsicherheit des römischen Spitzenathleten auf die Probe stellen. Doch, zum Glück für die Römer, gibt es schon damals ein Anti-Doping (Topf) Gesetz.

Einordnung:
Die Gesamtausgabe Nr. 4 enthält die Geschichten „Asterix als Legionär“, „Asterix und der Avernerschild“ und „Asterix bei den Olympischen Spielen“. Insgesant gibt es 13 Gesamtausgaben mit jeweils 3 Geschichten.

Rezension:
Wer kennt sie nicht, die Geschichten um den kleinen gallischen Krieger, seinen Freund, den Hinkelsteinlieferanten Obelix („Ich bin nicht dick!“) und ihrer Freunde und so geht das Abenteuer in die nächste Runde.

Auch dieses Mal sind die Geschichten rund um die unbeugsamen Gallier gespickt mit vielen Anspielungen auf unseren Alltag, einer Prise gewaltigen Humors und auch dieses Mal siegt wieder David gegen Goliath, bzw. das gallische Dorf gegen die Größe Roms.

Sehr detailliert gezeichnet, versammeln sich in diesem wunderschönen, in bläulichen Leder gebundenen Band, drei Geschichten, eine besser als die andere. Kennzeichnend ist auch hier, wie bei allen Sammelbänden auch, eine einführung vor jedem Comic, die nochmal deren entstehung beleuchtet. Wie kam man auf die oder die Idee? Welche Anspielungen haben die Macher in den Geschichten versteckt und welche Besonderheiten gibt es vor allem für die jenigen, die vielleicht noch die ersten erschienenen Asterix-Comics in Form der Zeitschrift „Pilote“ etwa, oder „MV“, in Erinnerung haben?

Durchsetzt mit Tuschezeichnungen, Entwürfen, am Anfang jedes Comics, gar gespickt mit mehreren zusätzlichen zweiseitigen Kurzgeschichten von Uderzo und Goscinny ist dieses Band ein besonderes Juwel der Sammlung. Nicht zuletzt, da sie die auflagen- und resonanzmäßig beliebteste Geschichte um Asterix und Obelix enthält.

Dieser Band ist stark, die Zeichnungen sind im Gegensatz zum ersten Band (und da waren sie schon detailliert) noch eine Spur feiner, Anspielungen noch eine Spur schärfer. So machen Comics Spaß, dem Leser sowie so, Troubadix dem Barden nie.
Am Ende geht natürlich alles gut aus. Man hat ja noch weitere Geschichten zu füllen, doch wenn eine Geschichte jeder Altersgruppe zugänglich ist, so ist es ganz bestimmt diese. Leiden müssen indes nur die Römer, Wildschweine und wie viele Schiffe die Piraten inzwischen verloren haben, wer zählt das schon?

Mehr als einmal zaubern diese und andere Running Gags und zahlreiche Überraschungen den Lesern mehr als ein Lächeln auf’s Gesicht und man freut sich, wenn die Römer mal wieder, wortwörtlich, schwarz werden oder der Koloss von Rhodos bei den Olympischen Spielen seinen Wettkampf bestreitet.

Veni, vedi, vici und wenn nicht eines Tages den Galliern der Himmel auf den Kopf fällt, oder Majestetix von seinem Schild, so loohnt es sich getrost diese reihe fortzusetzen oder zu beginnen. Wer das noch nicht getan hat, sollte sich unbedingt Zaubertrank einflößen lassen und in die Welt um ca. 50 v Chr. eintauchen. Es lohnt sich.

Autoren:
Rene Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und war ein französischer Comicautor. Er schuf zusammen mit dem Zeichner Alber Uderzo u.a. die Comics der unbeugsamen Gallier Asterix und Obelix (ab 1959), für die er internationale Bekanntheit erlangte. Ab 1955 textete er außerdem die von Morris gezeichneten Comics „Lucky Luke“. Als Autor wurde er für seine von Sempe illustrierten Geschichten über den „Kleinen Nick“ bekannt.

Albert Uderzo wurde 1927 in Fismes bei Reims in Frankreich geboren und ist Zeichner und Mit-Autor der bekannten Comic-Serie „Asterix“. Er wuchs als Sohn italienischer Einwanderer auf, die 1934 die französische Staatsbürgerschaft erhielten. Inspiriert von Wat Disney eignete er sich teils autodidaktisch das Handwerkzeug des Comic-Zeichnens an. Er hat eine Rot-Grün-Sehschwäche und arbeitet teilweise mit nummerierten Farbtönen. Die Comic-Serie „Asterix erschien zunächst in der Zeitschrift „Pilote“, später dann in einem eigenen Verlag. Seit dem Tod Goscinnys1977 produzierte Uderzo die Asterix-Abenteuer alleine, unter Zuhilfenahme eines Teams von Zeichnern seines eigenen Unternehmens.

Deutsche Bundesbank: Geld und Geldpolitik

geld_und_geldpolitikHerausgeber: Deutsche Bundesbank
Titel: Geld und Geldpolitik
Seiten: 246
ISBN: 978-3-86558-998-9
Gedruckt durch: Deutsche Bundesbank

Inhalt:
Ohne Geld funktioniert eine moderne Volkswirtschaft nicht, doch was ist das überhaupt? Wie entsteht Geld, was wird als Geld angesehen und warum? Wie kommt es in den Umlauf und warum ist stabiles Geld so wichtig? Welche Rolle spielen die Deutsche Bundesbank oder die Europäische Zentralbank?

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Lesung: Rattatatam, mein Herz – mit Franziska Seyboldt

Jeder kennt doch jemanden, der irgendeine Phobie zu haben pflegt. Fast jeder sechste Deutsche leidet einmal in seinem Leben unter einer Angststörung, andere entwickeln lebenslang eine Phobie, unter der sie leiden. Egal, ob das nun Flugangst, die Angst vor Spinnen oder Hunden, oder die Angst vor Bällen ist (Fragt mich nicht.).

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