Front

Serhij Zhadan: Keiner wird um etwas bitten

Inhalt:
Erstmals seit Beginn des großen Krieges erzĂ€hlt Serhij Zhadan vom Alltag seiner Leute in Charkiw, die sich in einer radikal neuen RealitĂ€t zurechtfinden mĂŒssen. Lakonische, wortkarge Geschichten von untröstlicher Liebe, von Freundschaft und Tapferkeit, komisch, absurd und herzzerreißend. Eine unvergessliche LektĂŒre. (Klappentext)

Rezension:
Der Lehrer, der als Übriggebliebener regelmĂ€ĂŸig im durch den Krieg beschĂ€digten SchulgebĂ€ude nach dem rechten sieht, SchĂŒler kommen lĂ€ngst keine mehr, eine Frau die aus einem Wohngebiet evakuiert werden muss, der Tanzpartner des Abiballs, der im Krankenhaus liegt … Sie alle sind Opfer, leben in der von der zerstörerischen Gewalt des Gegners gezeichneten Stadt, kĂ€mpfen mit Verletzungen, Depressionen und den Bombardierungen, die gewaltige Krater geschaffen haben.

Charkiw ist keine Stadt wie jede andere. Hier sind die Folgen des Angriffkrieges sichtbar und zu spĂŒren. Wer noch nicht aus dem geflohen ist, was von der Stadt ĂŒbrig ist, lebt mit den Folgen. Vom unwirklichen „Alltag“ der Bewohner seiner Heimat schreibt Serhij Zhadan. Kurzgeschichten, von denen jede einzelne unter die Haut geht.

Zwölf Geschichten, deren Protagonisten so unterschiedlich sind, wie die Stadt vielfĂ€ltig selbst jetzt noch ist, die dem Ausmaß physischer und psychischer Gewalt trotzen, die sich kreuzen, begegnen, miteinander und doch mit sich selbst kĂ€mpfen mĂŒssen. Was macht das mit einem, wenn alles, was einst galt, in TrĂŒmmern liegt. Schon an der OberflĂ€che kratzen, erschĂŒttert. Zhadans Schreibstil ist beinahe nĂŒchtern. Er beobachtet. Manches StĂŒck liest sich so, als mĂŒsse der Autor sich selbst vor dem Geschilderten schĂŒtzen, zwingen, dies aufzuschreiben. Hinter all den Fiktionalen stecken, so ahnt man, echte Schicksale. Menschen.

In diesen kleinen StĂŒcken, die Serhij Zhadan „Arabesken“ nennt, sind sie die Helden, alleine dadurch, dass es sie gibt, dass sie leben. In Charkiw. Ihnen, die sonst keine Beachtung finden, Nachrichtenbilder verflĂŒchtigen sich schnell, setzt der Autor hier ein Denkmal. In knapp formulierten Schilderungen. FĂŒr einen kurzen Augenblick legt der Autor den Fokus auf eine bestimmte Szene, um dann zu der nĂ€chsten ĂŒberzugehen. Ein BĂŒrogebĂ€ude ist hier die Kulisse, im nĂ€chsten Kapitel wohnen wir einer Unterhaltung zweier im Auto bei. Der Krieg schwingt immer mit, offensichtlich, dann wieder nur als Hintergrundrauschen.

Serhij Zhadan ist selbst derzeit als Soldat in seiner Heimat tĂ€tig. Schon das ist bewundernswert. Die Geschichten dazwischen praktisch aufs Papier gebracht zu haben, die jede fĂŒr sich stehen und doch unverkennbar zusammen gehören, ist mit diesem Hintergrund noch erstaunlicher. Und sicher auch ein Akt der Verarbeitung. Im Krieg ist jeder fĂŒr sich allein, und doch hĂ€lt man zusammen. Eine Wahl hat man nicht.

Die Protagonisten selbst sind vor ihren HintergrĂŒnden verschieden, gegensĂ€tzlich. Mit wenigen Worten gelingt es dem Autoren, Sympathien zu schaffen, sie nachvollziehbar zu machen. Mehr als die wenigen SĂ€tze, jede Kurzgeschichte findet nur einige Seiten Platz, braucht es nicht. Die innerhalb der kleinen VersatzstĂŒcke verstreuten Skizzen, verdeutlichen das Grauen, den Schrecken, die Melancholie. Zhadan verliert sich nicht in Details, beschrĂ€nkt sich auf das Wesentliche. Jeder einzelne Text scheint einem förmlich anzuspringen. Seht her, so ist es gerade fĂŒr uns. So, nicht anders. Es braucht halt nicht viel, um diesen Zugang zu schaffen.

Man kann sich das alles gut vorstellen. Manches fast zu gut. Abstand halten möchte man, doch kommt man sich lesend zuweilen vor, wie ein Voyeur, ein Gaffer. Der Autor legt den Finger in die Wunde, die nicht verheilen kann. Der Krieg ist in jeder Szene allgegenwÀrtig. SchauplÀtze wie Protagonisten werden mit wenigen Worten sehr plastisch beschrieben. Manchmal muss man innehalten. Ein seltenes Schmunzeln, LÀcheln bleibt sofort im Halse stecken, wenn es denn mal vorkommt.

Es mögen einige durch die Fernsehbilder abgestumpft sein, solche kleinen Alltagsbeschreibungen aber betrĂŒben zu tiefst und lassen nicht los. FĂŒr Zhadan und all jene, die sich in den von Krieg gezeichneten Regionen und StĂ€dten aufhalten, gar an der Front kĂ€mpfen, wie muss es erst fĂŒr die sein, fragt man sich wĂ€hrend des Lesens und ahnt, dass noch viel mehr unerzĂ€hlbar bleibt, da es dafĂŒr keine Worte gibt. Die wenigen, die wie diese hier gesehen werden können, sind es wert und wichtig.

Autor:
Serhij Zhadan wurde 1974 geboren und ist ein ukrainischer Schriftsteller, Dichter und Übersetzer. Nach der Schule studierte er zunĂ€chst Literaturwissenschaften, Ukrainistik und Germanistik. Er organisiert Literatur- und Musikfestivals und verfasst Rocksong-Texte. 2007 erschien sein erster Roman. 2006 wurde er mit dem Hubert Burda Preis fĂŒr junge Lyrik ausgezeichnet, Zhadan war zudem Aktivist der Orangenen Revolution.

2014 schilderte er in der FASZ seine Erfahrungen der ErstĂŒrmung der Gebietsverwaltung von Charkiw, wurde dafĂŒr von prorussischen KrĂ€ften krankenhausreif geschlagen. Seine Werke wurden mehrfach ins Deutsche ĂŒbersetzt, und zahlreich ausgezeichnet. 2022 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er lebt in Charkiw und ist seit 2024 Soldat.

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Peter Englund: Momentum – November 1942

Inhalt:

Im November 1942 drĂ€ngt alles auf Entscheidung: Auf der Pazifikinsel Guadalcanal schlagen US-StreitkrĂ€fte die japanischen Besatzer zurĂŒck; in der Schlacht von El Alamein, Ägypten, werden die deutsch-italienischen Truppen zum RĂŒckzug gezwungen; in Stalingrad wird die deutsche 6. Armee eingekreist.

Peter Englund schildert die Ereignisse in diesem entscheidenden Monat aus der Sicht derer, die sie erlebt haben: darunter ein deutscher U-Boot-Kommandant im Nordatlantik, ein zwölfjĂ€hriges MĂ€dchen in Shanghai, ein sowjetischer Infanterist in Stalingrad, ein Partisan in den belarussischen WĂ€ldern, eine Journalistin in Berlin, eine Hausfrau auf Long Island – neben bekannten Figuren wie Sophie Scholl, Ernst JĂŒnger oder Albert Camus. Ein episches Geschichtswerk, das die existenzielle Dimension des Krieges erfahrbar macht. (Klappentext)

Rezension:

Nach der ErzĂ€hlung eines spannenden StĂŒcks skandinavischer Kriminalgeschichte hat sich der schwedische Historiker und Journalist Peter Englund einem Wendepunkt der Geschichte vorgenommen und seziert die wenigen Wochen, die sich rĂŒckblickend als mit entscheidend fĂŒr den Ausgang des Zweiten Weltkriegs darstellen.

Der November 1942 ließ den Mythos der unbesiegbaren Deutschen ebenso bröckeln, wie die ĂŒber alles erhabene Weltsicht einiger japanischer MilitĂ€rs. Zugleich zeigte sich das Organisationstalent und die wirtschaftliche StĂ€rke Amerikas, die zum entscheidenden Faktor des Krieges werden sollte, aber auch der unbedingte Durchhaltewillen der sowjetischen StreitkrĂ€fte, die bei Stalingrad auf Entscheidung drĂ€ngten, sowie die brutale Unmenschlichkeit der Vernichtungslager.

Der Autor berichtet mit der Form des literarischen Sachbuchs und bringt die Perspektiven verschiedener Beteiligter rund um den Globus zur Sprache. Beinahe liest man dies wie einen Roman, hat jedoch ein auf grĂŒndlicher Recherche gestĂŒtztes Werk, welches unzĂ€hlige Facetten beleuchtet. So verfolgen wir auch die ersten Schritte auf den Weg zur Atombombe, ebenso wie Leben in ihrem Exil, sowie nur scheinbar fernab aller Fronten die Auswirkungen des Krieges spĂŒrend.

Peter Englund beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf die von ihm gewĂ€hlten Protagonisten. Fast nĂŒchtern verfolgt er deren Weg, nimmt sich Zeit, ohne FĂ€den und Biografien aus den Augen zu verlieren. Eine Karte, die das Innere der beiden Buchdeckel verkleidet, verdeutlicht Dimensionen, zwei Bildteile visualisieren das ErzĂ€hlte. Die Gefahr, ausschweifend zu werden, ist der Autor durch stĂ€ndige Perspektivwechsel umgangen, die jedoch zuweilen zum Innehalten zwingen, da zu viele Personen es mit sich bringen, durcheinander gebracht zu werden.

Der erzĂ€hlte Zeitraum ist ĂŒbersichtlich, doch ist in den Wochen des November 1942 so viel passiert, dass es sich lohnt, diesen gesondert zu betrachten, wie man es mit Ă€hnlichen zeitlichen Abschnitten des Zweiten Weltkrieges bereits getan hat, oft beschrĂ€nkt auf nur einem geografischen Raum, Land oder Personenkreis.

Diese Art der Betrachtung so gefĂŒhrt ist dagegen nicht so hĂ€ufig und kann jene ansprechen, die sonst vor Mammutwerken nĂŒchterner Sachliteratur zurĂŒckschrecken, zugleich werden auch in Europa eher unbekanntere Ereignisse zur Sprache gebracht. Wie viel wissen wir denn tatsĂ€chlich von den Kriegsgeschehen im asiatischen Raum und dem dadurch beeinflussten Alltag der Menschen, etwa in Shanghai oder Burma, wie viel von den KĂ€mpfen auf den Inseln im Pazifischen Ozean?

So bringt der Autor bekannte und unbekanntere neue Facetten zusammen und gibt einen Überblick, der zwar genug detailschĂ€rfe besitzt, sich jedoch nicht im Klein-Klein verliert. Dies ist eine SchwĂ€che seines Werks, zugleich jedoch dessen grĂ¶ĂŸte StĂ€rke. Anders erzĂ€hlt, mĂŒsste man sich auf nur einen Schauplatz beschrĂ€nken oder diese Art des ErzĂ€hlens zu Gunsten eines sachlicheren Stils aufgeben. Peter Englund ist der Spagat gelungen.

Autor:

Peter Englund wurde 1957 im schwedischen Ort Boden geboren und ist ein skandinavischer Historiker und Schriftsteller. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er ArchĂ€ologie, theoretische Philosophie und Geschichte, arbeitete danach im Nachrichtendienst der schwedischen Armee. 1988 veröffentlichte er ein Buch ĂŒber die Schlacht bei Poltawa, ein Jahr danach promovierte er mit einer Untersuchung des Weltbilds des schwedischen Adels im 17. Jahrhundert.


Danach war er als Journalist und Korrespondent fĂŒr verschiedene Zeitungen in Kriegs- und Krisengebieten tĂ€tig, veröffentlichte zahlreiche historische Werke und war u.a. Kommentator fĂŒr Dokumentationen im schwedischen Fernsehen. Seit 2009 war er Mitglied der Schwedischen Akademie, die den Nobelpreis vergibt. Ein Amt, welches er is 2015 innehatte. Mehrere seiner Werke wurden in rund zwanzig Sprachen ĂŒbersetzt.

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Christian Hardinghaus: Die verdammte Generation

Die verdammte Generation Book Cover
Die verdammte Generation Christian Hardinghaus Europa Verlag Erschienen am: 21.02.2020 Seiten: 328 ISBN: 978-3-95890-297-8

Inhalt:

Holocaust und Judenverfolgung haben seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz im kollektiven GedÀchtnis, doch wie sieht es aus, die Soldaten zu befragen, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekÀmpft haben.

Ein VersĂ€umnis, welches begann, als man in Deutschland bereit war, ein StĂŒck Geschichte aufzuarbeiten. Bisherige Versuche einer differenzierten Betrachtung scheiterten. Der Historiker Christian Hardinghaus befragte dreizehn Zeitzeugen, die schonungslos ehrlich ĂŒber das KĂ€mpfen und Töten im Zweiten Weltkrieg berichten.

Damals und retroperspektivisch. Es sind die <berichte einfacher Soldaten und somit ein wichtiger Beitrag unserer Erinnerungskultur. (eigene Inhaltsangabe)

Rezension:

In den letzten Jahren fĂŒllten sich zunehmend die Archivsammlungen mit Zeitzeugenberichten und Interviews, die uns zur Aufgabe machen, diese Erinnerungen zu bewahren und nicht zu vergessen.

Als nachfolgende Generation sind wir fĂŒr damalige Taten und Ereignisse nicht verantwortlich, doch tragen wir Verantwortung dafĂŒr, mit den Erkenntnissen daraus verantwortungsvoll umzugehen und diesen gerecht zu werden.

In verschiedenen Bereichen gelingt dies mehrheitlich. Doch, immer noch gibt es Themen, die weitgehend unbesprochen sind, so zum Beispiel die Rolle des einfachen Soldaten an den Fronten des Zweiten Weltkrieges, der ein kleines RĂ€dchen im großen Getriebe war, auf die Entscheidungen der Politiker und obersten FĂŒhrungsriege jedoch keinen Einfluss hatte.

Wie gehen wir damit um? Zurzeit zeichnen sich zwei Wege ab. Einmal, die totale VerklÀrung, was falsch ist. Zum anderen, die totale Negierung von bestimmten Ereignissen im Zweiten Weltkrieg, was ebenso nicht richtig erscheint.

Eine differenzierte Betrachtung, eben nicht nur der Extreme, sondern auch der Graustufen dazwischen, ist kaum vorhanden. Dies versucht der Historiker und Autor Christian Hardinghaus nun in seinem neuesten Werk und befragte dazu mehrere Zeitzeugen, unterschiedlicher JahrgÀnge, die an verschiedenen Fronten des grausamsten aller Kriege auf deutscher Seite kÀmpfen mussten.

Als einfache Soldaten. Und stĂ¶ĂŸt damit ein StĂŒck Erinnerungskultur an, die in anderen LĂ€ndern selbstverstĂ€ndlich ist, hierzulande jedoch stiefmĂŒtterlich behandelt wird.

Die ehemaligen Soldaten berichteten dem Autoren nun in Abstand der vergangenen Jahrzehnte von ihren Erlebnissen mit einer differenzierten Selbstreflektion ĂŒber das Leben als einfacher Soldat, das Töten und Sterben an der Front und den Grausamkeiten des Krieges an forderster Linie, ohne Holocaust und Verfolgung, hinter den Frontlinien zu negieren oder zu beschönigen.

StĂ€rke ist hier die Sicht des persönlichen Erlebens, welche den Lesern zugĂ€nglich gemacht wird, ohne dass dies Christian Hardinghaus wertet. Vielmehr dĂŒrfen und können die Leser sich eine eigene Meinung bilden. Fazit vielleicht, Krieg bringt nichts, er zerstört nur.

Eben auch die Leben derer, die als Soldaten kĂ€mpfen mĂŒssen. Egal, ob freiwillig oder dazu gezwungen.

So ist diese GesprÀchssammlung, nichts weniger ist das vorliegende Werk, eine ErgÀnzung, die dazu anregen sollte, sich mit allen Perspektiven des Zweiten Weltkrieges zu beschÀftigen und sich eben nicht nur auf bestimmte zu konzentrieren.

Die bisherige Aufarbeitung ist richtig und wichtig, jedoch noch nicht vollstÀndig. Gerade hierzu leistet der Historiker Hardinghaus einen wichtigen Beitrag, der durchaus, auch, kontrovers zu diskutieren ist.

Diese Diskussion jedoch erst einmal anzustoßen, ist in unseren turbulenten Zeiten der Meinungsfrontenbildung wichtig, um ein differenziertes und ausgewogenes Bild zu bekommen.

In kurzen ĂŒbersichtlichen Kapiteln ist diese Sammlung der GesprĂ€che gegliedert, abschließend mit jeweils drei ergĂ€nzenden Fragen an die Interviewpartner gestellt, die die GesprĂ€che einordnen. Eine ausfĂŒhrliche EinfĂŒhrung in die Texte ist ebenso gegeben, wodurch das Ganze abgerundet wird.

Ein wichtiges Dokument, welches den geschichtlichen Diskurs ergĂ€nzen sollte, wenn mir auch die Anzahl der gefĂŒhrten GesprĂ€che als fast zu wenig erscheint, was jedoch dem zeitlichen Kontext geschuldet sein dĂŒrfte.

Autor:

Christian Hardinghaus wurde 1978 in OsnabrĂŒck geboren und ist ein deutscher Historiker, Schriftsteller und Fachjournalist. Nach seinem Studium der Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaft (Film und TV) promovierte er an der UniversitĂ€t OsnabrĂŒck im Bereich Propaganda- und Antisemitismusforschung.

Im gleichen Jahr absolvierte er den Lehrgang Fachjournalismus an der Freien Journalismusschule. 2016 erwarb er zudem den Abschluss fĂŒr das gymnasiale Lehramt in den FĂ€chern Deutsch und Geschichte. Er ist Autor zahlreicher SachbĂŒcher und Romane. Hardinghaus lebt in OsnabrĂŒck.

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