Mein Jahr 2022 in Büchern

An mir ist kein großer Statistiker verloren gegangen. So feingliedrig wie manch andere dokumentiere ich mein Leseverhalten nicht. Mein Leben ist ohnehin ein Terminkalender, in sofern beschränke ich mich bei meinen Listen im Alltag aufs Wesentliche. Im Falle des Lesens ist das dann einfach eine fortlaufende Liste der gelesenen Bücher im Jahr.

Ein paar Informationen kann ich aber dennoch aus dieser Aufstellung entnehmen:

Gelesene Bücher gesamt: 98 Bücher

Monate mit den wenigsten gelesenen Büchern: Juni und Dezember mit jeweils 5 Büchern

Monate mit den meisten gelesenen Büchern: März und April mit je 12 Büchern

Bücher von Autoren: 53

Bücher von Autorinnen: 34

Bücher von mehr als einem Autoren/Autorenkollektiv (m/w/d): 11

Bücher in englischer Sprache: 4

Bücher in deutscher Sprache: 94

Printexemplare: 98

E-Books: 0

Rezensionsexemplare darunter: 69

Das Jahr 2022 hat neben zahlreichen Überraschungen und Lesehighlights eine ganze Menge mehr Bücher gebracht, die ich in guter Erinnerung behalten werde, wie spannende Krimis und Thriller, große Romane und wundersame Novellen. Zum ersten Mal seit Schulzeiten habe ich auch wieder Lyrik gelesen und mein Guilty Pleasure Manga beibehalten, neben tollen Graphic Novels und informativen Sachbüchern.

In diesem Sammelsurium befinden sich nur wenige Bücher, die ich lieber nicht gelesen hätte, aber was soll man machen? Manchmal stellt man fest, dass ein anderes Buch zum jeweiligen Zeitpunkt die bessere Lektüre gewesen wäre. Ich muss wirklich einmal lernen, Bücher auch einfach einmal abzubrechen. Ob das mir gelingen wird?

Für das nächste Jahr nehme ich mir das in jedem Fall vor, genau so wie wieder einmal mehr von der Backlist der Verlage zu lesen, bevor ich neue Rezensionsexemplare anfrage und meinen Stapel ungelesener Bücher etwas zu verkleinern. Auch das wird eine Herausforderung werden, wenn ich im nächsten Jahr zwei Buchmessen anstatt nur einer besuche, wobei 2022 für mich ja nur in Leipzig die Ersatz-Messe stattfand und ein paar Online-Lesungen, organisiert durch Verlage.

Im letzten Jahresrückblick hatte ich Highlights genannt, während ich zuvor auch die Flops ausführlich präsentierte, in diesem Jahr möchte ich ganz besonders auf die Bücher eingehen, die hier gar nicht besprochen wurden und für die ich vielleicht einmal hier eine eigene Rubrik aufmachen sollte. Es sind die Zeichnen-Lernen-Bücher des frech- und des CMV-Verlags, die mir seit Beginn der Pandemie nebst verschiedener Tutorials im Internet geholfen haben, ein lange Zeit verschüttetes Hobby auszugraben.

Zu Schulzeiten habe ich das gerne gemacht. Stift oder Pinsel in die Hand genommen, Farbe und drauf los gezeichnet. Seit kurzem mache ich dies wieder regelmäßig und versuche mich an Bleistift- und Aquarellmotiven, mit Hilfe eben der erwähnten Bücher. Diese führen per Schritt-für-Schritt-Anleitung schnell zum Ziel und mittlerweile kann ich sagen, dass ich mich wirklich verbessert habe, in dem, was ich tue. Manche Werke, mit denen ich dann zufrieden bin, stelle ich auf Twitter und diversen anderen Social Media Plattformen vor. Wenn es mir, nebst des Lesens gelingt, im nächsten Jahr diese Freizeitbeschäftigung auszubauen, wäre das schön. Gerne auch mit weiteren Inspirationen durch diese Bücher.

Ich wünsche uns allen ein abwechslungsreiches Lesejahr und auch sonst. Glück, Liebe, Gesundheit, Erfolg. Je nachdem, was ihr gebrauchen könnt. Und die eine oder andere in Erinnerung bleibende Lektüre. Eventuell sogar solche, die euch dazu inspiriert, ebenfalls ein altes Hobby wieder oder neu zu entdecken. Wobei natürlich ein bewegender Roman oder fesselnder Krimi auch nicht zu verachten ist.

Euer findo.

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