Kurzblick: Mit System zum Gewinn – oder so!

Was war euer Hassfach in der Schule? Bei welchen Themen kamt ihr über die Bewunderung des Problems nicht hinaus, woraus sich noch mehr Probleme ergaben, die einem schließlich über den Kopf gewachsen sind und nicht mehr zu bewältigen waren? War das Sport, Chemie, seit ihr an einer Fremdsprache verzweifelt, wohingegen ihr z. B. in Deutsch oder Kunst glänzen konntet? Mein Angstfach in dieser Richtung war Mathematik.

Ohne ausführen zu wollen, welche Ängste und Verzweiflungen ich in mancher Unterrichtsstunde ausgestanden habe, von den Hausaufgaben und Übungen am Kinderzimmer-Schreibtisch gar nicht zu reden, schlägt folgendes Werk in genau diese Kerbe, weshalb es sich für mich auch jeder Rezensionsgrundlage entzieht. Vorstellen möchte ich es dennoch, da der Autor noch keine einzige Rezension oder Präsentation hat, außerhalb der Homepage des Verlags, mich darum bat, weil ich durchaus gerne über den gewohnten Tellerrand hinausblicke und ja nicht auszuschließen ist, dass ein blindes Huhn dann und wann doch einmal ein Korn findet.

Nun, ich bleibe leider blind. C. Otto, der Autor, hingegen nicht, zumindest im Roulette-Spiel. Vielleicht saßen Einige von uns schon einmal an einem Spielautomaten oder am Roulette-Tisch, haben sogar etwas gewonnen, die meisten von uns werden aber wohl eher verloren und sich dennoch gefragt haben, gibt es eine Art System, z. B. im Casino zu gewinnen? Dauerhaft? Der Autor hat dies untersucht, anhand von Computer-Simulationen und Versuchsreihen, die er in seinem Buch „Zeroline – Statistik schlägt Mathematik“ vorstellt und erklärt.

Hier kommen wir zu meinen Knackpunkt. Zwar kenne ich Grundzüge der Spielregeln von Roulette, auch sind mir Sachen wie Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Statistik durchaus ein Begriff, darüber hinaus jedoch wird es schwierig. Das Gelesene habe ich nicht verstanden oder nachvollziehen können. Ich schiebe das jetzt einfach auf mein mangelndes Zahlenverständnis. Es ist mir unmöglich zu sagen, ob das, was C. Otto hier beschreibt, haltbar ist, in nachgestellten Versuchsreihen sich auch so nachvollziehen lässt, ob es hier Lücken gibt, die Gefüllt werden müssen oder Schwachstellen. Daher möchte ich hier keine Wertung abgeben. Meine Befürchtung, ich müsste spielsüchtig werden, um das in praktischen Versuchen verstehen zu lernen, weswegen ich hier auf andere Meinungen gespannt wäre. Wie auch C. Otto selbst.

Vielleicht findet sich ja jemand, der das Buch liest, mit etwas mehr Verständnis für den Inhalt, als ich den habe und darüber ausführlicher schreiben kann, was mir nicht möglich ist und dies inhaltlich bewerten und besser präsentieren kann. Für alle Interessenten:

C. Otto: Zeroline – Statistik schlägt Mathematik
Seiten: 70, ISBN: 978-3-99107-068-1
Verlag: novum

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