Blogger (ich) am Rande des Wahnsinns – Die DSGVO

Heute einmal keine Rezension, sondern ein Beitrag in eigener Sache. Bücher vorzustellen, sie zu empfehlen oder, im schlimmsten Falle, davon abzuraten sie zu lesen, das ist meine Passion und die betreibe ich jetzt schon seit etwas mehr als drei Jahren. Etwas weniger lang in Form dieses WordPress-basierten Blogs.

Dabei hat die Arbeit daran inzwischen einen Umfang angenommen, den ich vorher nicht vorausgeahnt habe, aber inzwischen sitze ich, das Lesen nicht mitgerechnet (und auch nicht das Schreiben der eigentlichen Rezension) mindestens einen halben Tag die Woche und arbeite im Hintergrund.

Ich schreibe Verlage an, nehme technische Veränderungen vor, aktualisiere hier und spiele mit den Einstellungen, die mir WordPress bietet, um den Blog am Laufen zu halten. Das ist wichtig, damit hier jeder ohne Probleme lesen kann, was lesenswert ist und so habe ich mich, wie viele andere auch, in den letzten Tagen mit der DSGVO herumgeschlagen.

Die DSGVO, ausgeschriebenes Wortungetüm Datenschutzgrundverordnung, ist der neueste Einfall der EU, der eben den Datenschutz auch im Netz garantieren soll, wo doch ein jeder inzwischen sehr sorglos geworden ist, eben mit der Weitergabe seiner Daten. Es soll verhindert werden, was längst Faktum ist, der gläserne Konsument, der voraussagbare, der kalkulierbare Nutzer, der damit auch vollkommen steuerbar wird. Ganz ehrlich, wer noch nie AGBs zugestimmt hat, ohne sie zu lesen, der lügt. Ist uns doch allen schon mindestens einmal passiert.

Aber es gibt natürlich noch andere Fallstricke, auf die man aufpassen sollte. Das weiß Lieschen Müller und das weiß auch jeder Andere, der nur ein wenig gesunden Menschenverstand hat, doch soll mit der neuen DSGVO, die ab den 25. Mai für alle entgültig verpflichtend sein wird, ein jeder von uns noch besser geschützt werden. Was bedeutet dies für den Blog?

Das bedeutet, dass Datenschutzerklärung und Impressum aktualisiert und das Social Media Plugin ersetzt wurde. Es ist jetzt eines, welches nur verlinkt, und keine Daten sammelt. Ein Cookie-Hinweis wurde eingebaut, Kommentare können künftig nur noch gegeben werden, wenn man das entsprechende Häkchen setzt, einen Datenverarbeitungsvertrag mit meinen Blog-Hoster habe ich auch geschlossen und auch dieser Blog hat jetzt ein SSL-Zertifikat. Wichtig, falls ich mich irgendwann einmal doch dazu entschließen sollte, einem Affliate-Programm beizutreten. Konkret in Planung ist da aber noch nichts.

Ich arbeite derzeit an einem DSGVO-konformen Newsletter-System. Mit dem Plugin, welches ich gerade teste, bin ich aber noch nicht zufrieden. Sobald ich eine gute Lösung präsentieren kann, werde ich sie präsentieren. Bis dahin: Keep calm.

Nun hoffe ich, alles konkret so umgesetzt zu haben, wie es DSGVO-rechtlich erforderlich ist, falls jemanden noch etwas einfällt, gerne mich kontaktieren. Sämtliche Plugins sind auf jeden Fall konform und solche Sachen wie Google Adverse etc. habe ich ja nie genutzt. Also dürfte ich da auch auf der sicheren Seite sein. Hoffe ich. Wie gesagt, wer noch irgendwelche Ideen hat, gerne zu mir.

Für alle anderen, die vielleicht ebenfalls einen Blog haben oder sich für den ganzen Kladderadatsch interessieren, mit der sich ein Großteil von uns schreibern derzeit herumschlagen muss, den sei folgendes zum Lesen empfohlen:

Das Nuf empfiehlt nützliche Plugins und Schritte um den Blog DSGVO-konform zu machen: https://dasnuf.de/dsgvo-wordpress/

Die Zeitung „Die Zeit“ über die Umsetzung der DSGVO:
https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-05/vera-jourova-eu-kommissarin-datenschutz-grundverordnung-dsgvo

Hier, noch einmal:
https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-05/dsgvo-blogger-websites-datenschutz-umsetzung-tipps

DSGVO- Mythen und Fragen:
https://www.janalbrecht.eu/2018/05/dsgvo-haeufig-gestellte-fragen-haeufig-verbreitete-mythen/

Nach mehreren Tassen Kaffee, durchwachten Nächten und einer sehr detaillierten Einlesung in die Materie bleibt mir nur noch, mein Augenzucken auszukurieren, damit ich endlich wieder das tun kann, was ich eigentlich möchte. Lesen und darüber schreiben.

Wir lesen uns also spätestens mit der nächsten Rezension.

Euer findo.

Ein Gedanke zu „Blogger (ich) am Rande des Wahnsinns – Die DSGVO“

  1. Schön, dass du so weit gekommen bist mit den Anpassungen! Ich denke immer noch über deine Anmerkung zu meinem Impressum nach, aber sonst fühle ich mich fast sicher.

    Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.