Bram Stoker: Dracula

078-dracula-vollstaendige-deutsche-fassung-cover-375x500-300x400Titel: Dracula
Autor: Bram Stoker
Aufmachung: E-Book
ISBN: B00D6NGFJI
Verlag: Null Papier Verlag

Handlung:
Der Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsilvanien. Er soll dort den Grafen Dracula beraten, der nach England auswandern will nd zu diesem Zweck ein Grundstück in London erwirbt. Während seiner Reise trifft Harker auf sehr misstrauische und abergläubische Gestalten, die ihn vor dem Grafen warnen.

Im Schloss des Grafen verlaufen die Tage zunächst ruhig, da sich der Gastgeber selbst bei Tage nicht blicken lässt. Aber dann schöpft Harker Verdacht, denn der Graf hat kein Spiegelbild.

Bald schon ahnt der junge Engländer von der unheimlichen Macht seines Gegners. Und er weiß, dass er die Mauern des Schlosses nie lebend verlassen wird, wenn er nicht flieht. In London wartet ein Heer von ahnungslosen Opfern auf den Vampir. (Klappentext)

Aufmachung:
Der Klassiker ist mein erstes E-Book überhaupt gewesen und ich bin erstaunt, wie gut sich dieses lesen ließ. Die Handhabung im Reader war in Ordnung und mein Lesetempo war anfangs noch wirklich langsam aber mit zunehmender Gewöhnung merklich schneller.

Für ein Buch, was in der Print-Version über 500 Seiten hat, benötige ich normalerweise um die sieben Tage. Hier habe ich nur 4 Tage gebraucht. Ich bin sicher, in der Masse an Büchern, die ich lese, rechnet sich dies.

Ich habe die Schrift und Schriftgröße auf Verlagseinstellung gelassen, nur die Hintergrund-Beleuchtung ab und an variiert. „Dracula“ von Bram Stoker lässt sich sehr gut als E-Book lesen.

Autor:
Abraham „Bram“ Stoker wurde 1847 in der Nähe von Dublin geboren und war ein irischer Schriftsteller. Bis zu seinem siebten Lebensjahr war er durch eine Krankheit ans Bett gefesselt und konnte alleine weder stehen noch gehen.

Diese traumatische Erfahrung prägte seine spätere literarische Arbeit und spiegelt sich in den Themen -Ewiger Schlaf- und -Wiederauferstehung von den Totden- wieder. Nicht nur seine Krankheit auch seine Genesung war ein Wunder für seine Ärzte.

Er wurde sogar Athlet und Fußballstar seines Colleges. Doch diese Tätigkeit stellte ihn nicht zufrieden, weshalb er später als Journalist zu arbeiten begann.

So arbeitete er für das Dublin University Magazine und freundete sich mit dem Schriftsteller John Irving an. 1879 veröffentlichte er seinen Vampir-Romman „Dracula“, an dem er sieben Jahre lang gearbeitet hatte, nachdem er 1890 zum ersten Mal von der Legende hörte.

Den großen Erfolg seines Werkes erlebte Stoker indes nicht mehr und starb 1912 in London.

Rezension:
Die Geschichte des Grafen aus Transilvanien dürfte wohl bekannt sein, jedenfalls muss man zum Inhalt des Urvaters aller Vampir-Romane nichts mehr sagen. Der Klassiker unter den Grusel-Romanen überzeugt auch heute noch.

Stokers Schreib- und Erzählstil, der die einzelnen Protagonisten in Form von Tagebucheinträgen und Briefwechseln auftreten lässt, lässt die einzelnen Figuren greifbar und nachfühlbar werden. Zeitweise vermag man sogar für den Grafen gewisse Symmpathien empfinden.

Die Geschichte kommt dabei schnell ins Rollen, ohne allzu erschreckend daherzukommen. Vielmehr verspürt man beim lesen einen leichten Schauer über den Rücken laufen und beginnt sich für die Geschichte dieser Figur zu interessieren.

Bram Stoker hat hier den Grundstein für ein ganz eigenes Genre so gut gelegt, dass wohl alle Nachfolger es schwer haben, sich zu behaupten.

Denn „Dracula“ ist der unangefochtene Platzhirsch. Heutige Vampire zünden doch zumeist nur Teelichter an und sind zu Figuren typischer Frauenromane verkommen (Wo habe ich diese Formulierung bloß gelesen? Mir fällt es wirklich nicht mehr ein aber ich finde sie ganz passend.).

Ganz sicher nicht eine Vorstellung, die ich von diesen von Blut lebenden Untoten habe und auch nicht haben will. So wird „Dracula“ vorerst der einzige Vammpir-Romman bleiben, den ich gelesen habe.

Ohne, dass es mir leid täte. Dazu ist Bramm Stokers Geschichte einfach zu genial, auch wenn man über das Frauenbild der damaligen Zeit heute nur den Kopf schütteln kann.

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