Ursula Poznanski: Blinde Vögel

978-3-8052-5045-0Titel: Blinde Vögel
Autorin: Ursula Poznanski
Seiten: 476
ISBN: 978-3-499-25980-7
Verlag: Rohwolt Taschenbuch

Inhalt:
Zwei Tote bei einem Salzburger Campingplatz. Sie stranguliert, er erschossen. Zwischen beiden scheint es zu Lebzeiten keinerlei Vebrindung bestanden zu haben. Oder täuscht der erste Blick?

Die Salzburger Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger finden eine überraschende Gemeinsamkeit: Beide waren Mitglieder in einem Internetforum. Ein Forum für Dichtung. Harmloser geht es nicht. Beatrice Kaspary folgt ihrem Instinkt und schleust sich als vorgebliche Lyrik-Liebhaberin in die Gruppe ein. Kurz darauf gibt es einen dritten Todesfall…

Einordnung:
Dies ist der zweite Band der Krimi-Reihe von Ursula Poznanski um die österreichischen Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.

Autorin:
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren und arbeitete nach dem Studium als Redakteurin für einem medizinischen Fachverlag. Nach Veröffentlichung ihrer Erst-Romane „Erebos“ und „Saeculum“ widmete sie sich nun hauptsächlich dem Schreiben von Jugendbüchern. Die Reihe um Beatrice Kaspary ist ihre erte für Erwachsene. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie in Wien.

Rezension:
Die Welten des Internets sind unergründlich, auf jeden Fall vielschichtig und manchmal birgen sie mehr Geheimnisse als uns lieb sein kann. So auch im vorliegenden Krimi von Ursula Poznanski, der den Ermittler-Team um Beatrice Kaspary einen schwer zu lösenden und für den Leser hoch spannenden Fall gibt.

Dabei fängt alles mit einem Fund zweier Leichen an, die nur der Zufall zusammengeführt, die aber ansonsten nichts gemeinsam zu haben scheinen. Trotzdem ist „Blinde Vögel“ von Anfang an spannend und gut lesbar, die Figuren wieder vielschichtig und wandlungsfähig, sehr schön eingebettet in die österreichische Gesellschaft.

Poznanski gehört nicht umsonst zu eine der derzeit besten Autorinnen unseres Nachbarlandes. Der Fall auch dieses Mal voller Wendungen und Überraschungen hat es in sich, obwohl er relativ harmlos beginnt und erst nur langsam Fahrt aufnimmt.

Ohne allzu brutal zu wirken, da gibt es ganz andere und mit einer überraschenden Auflösung, auf die ich so nicht gekommen bin. Mehr will ich indes nicht verraten, da die Spoiler-Gefahr hier sehr groß ist. Es gibt von mir aber eine klare Lese-Empfehlung.

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