Peter Schmidt: Ein Kaktus zum Valentinstag

Ein Kaktus zum Valentinstag von Peter Schmidt
Ein Kaktus zum Valentinstag von Peter Schmidt

Autor: Peter Schmidt:
Titel: Der Junge vom Saturn – Wie ein autistisches Kind die Welt sieht
ISBN: 978-3-442-15777-8
Seiten: 315
Verlag: Goldmann

Inhalt:
Ein Autist und die Liebe? Das ist wie ein schwarzer Schimmel. Unmöglich. Doch Dr. Peter schmidt verfolgt seinen Traum von der großen Liebe beharrlich, mit wissenschaftlicher Akribie und ungewöhnlichen Mitteln. (Klappentext)


Autor:
Dr. Peter Schmidt ist promovierter Geophysiker und IT-Experte. Seine Leidenschaft gilt den Vulkanen, Wüsten und Planeten. Mit 41 Jahren entdeckte er durch Zufall, dass er Autist mit ausgeprägten Asperger-Syndrom ist.

In den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften ist er hochbegabt, menschliche Kommunikation ist ihm hingegen oft ein Rätsel. Mit seiner Familie lebt er in Gadenstedt im Peiner Land. Seine Bücher sind mehrfache Bestseller.

Rezension:
Wer an Autisten denkt, hat vielleicht den Jungen aus den Film „Mercury Puzzle“ im Kopf, doch die allermeisten Betroffenen wissen nicht einmal selbst, dass sie Autisten sind. Sozial eingeschränkt agieren sie auf ihren Interessensgebieten, später in beruflichen Nischen erfolgreich.

Zumindest so lange, wie die fehlenden Soft Skills es nicht verhindern. Im Privatleben allerdings, habert’s. Schwer ist es, engere Freundschaften zu schließen, Small Talk oder auch nur Blickkontakte zu halten. Dazu kommen seltsam wirkende Gewohnheiten und Rituale, die den Alltag kontrollierbar machen, jedoch auf die Außenwelt mehr als merkwürdig wirkt.

Über seine Erfahrungen und der Suche nach der großen Liebe, den Überwinden großer und kleiner Hindernisse unter Nutzung ostpreußischer Flirtkunde berichtet der Autist und Geophysiker Peter Schmidt in seinem zweiten Buch.

Eigentlich ein spannendes Thema, zumal in einem etwas weniger störenden Erzählstil gehalten als sein Erstlingswerk, gibt der Autor uns einen spannenden Einblick in schwer zu überwindende Schwellen, denen Asperger-Autisten psychisch ausgesetzt sind, und die das Privatleben unheimlich kompliziert machen.

In kompakter Schreibweise und kurzen Kapiteln erläutert er seine systematische Suche nach Liebe, die an sich keiner erklärung bedarf, für ihn aber schwer zu fassen ist. Alleine dies aufzuschreiben, muss eine Überwindung gewesen sein, zumal er nicht wenige Leser ob seiner Ansichten vor den Kopf stoßen dürfte.

Man denke nur an die Szene, wo er eine Wegstrecke Auto fährt, obwohl seinen Kindern schlecht wird. Unterbrechungen bedeuten Niederlagen, zu der auch der „Kampf“ ums Hühnerbein zu Weihnachten gerät.

Trotzdem ist der Text immer noch sehr sperrig gehalten, wirkt selbst für die jenigen schwierig, die sich mit der Thematik, nein, nicht Liebe sondern Autismus, auskennen, Regelrecht ermüdend sind Abschnitte, die sich mit hoch systematisch interessanten Überlegungen abwechseln.

Sie reichen jedoch nicht unbedingt aus, einen Leser bei der Stange zu halten. Da muss schon sehr großes Interesse, entweder an den Menschen, sprich Autoren, vorhanden sein oder der Thematik Asperger-Autismus, die in anderen Büchern wesentlich fassbarer und näher gebracht wird.

Ganz überzeugend ist das nicht. Unbefriedigt bleibt man als Leser zurück. Etwa so, wie die vom Aspeger-Syndrom Betroffenen im Umgang mit „normalen“ Menschen. Schade.

Ein Gedanke zu „Peter Schmidt: Ein Kaktus zum Valentinstag“

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